Vier Tage im Herbst

Sie kommt mal rein funktional oder sportlich, dann wieder romantisch, aber immer wieder auch behaglich und bequem daher: Die neue Wäschemode kann einfach alles, nur nicht langweilig. Gut so. Hier die ausgewählten Styles für jeden Tag im Herbst.

Montagmorgen vor der Wäschekommode. Draußen ist es dunkel, nass und kalt. Herbst halt. Was anziehen? Die lange Ski-Unterhose, jetzt schon? Och nö. Dann plötzlich, inspiriert von ihrer Lingerie, tauchen in Ginas Vorstellung ganz andere Bilder auf. Von einem goldenen Herbst, der Oktober in warmem Gelb und leuchtendem Orange, später Blätter, die sich blutrot färben, um sich sanft an den Wind zu schmiegen. Lächelnd greift sie zu einer cremefarbenen Bralette mit großzügigem Spitzenbesatz. Federleicht, anschmiegsam, leger. Passend dazu der Slip. Tragekomfort pur, und warum in aller Welt sollte man sich nicht so kleiden, dass es sich einfach nur gut anfühlt? So wird aus einem zunächst düster daherkommenden Morgen ein Tag voller Möglichkeiten, Chancen, Freude und Genuss.

Dienstag, 18 Uhr. Was machen wir an diesem Herbstabend? Ein romantisches Dinner mit dem Liebsten oder eher Schmökern auf der Couch? Bevor wir uns entscheiden, und da sind wir genauso gestrickt wie Gina, werfen wir erst einmal einen Blick in den Kleiderschrank. Da sind sie, die verführerischen, transparenten Kombis für drunter in Schwarz, verziert mit Applikationen in Pflaume, Cognac und Rosé. Schon romantisch, vor allem, wenn man es im Set mit dem passenden Strickjäckchen trägt … zum Candlelight Dinner … Anderseits – der neue Rollkragenpulli flüstert „Nimm mich mit aufs Sofa“, und ja, das schimmernde Seidenhemdchen in Bronze mit zarter Spitze und glänzenden Perlchen sieht doch so gut dazu aus. Beschlossene Sache: Heute bleiben wir zuhause, lassen den Abend mit selbstgemachter Pasta und einem guten Buch sanft ausklingen.

Es ist Donnerstag. Workout-Tag. Gut, es gibt Schlimmeres, aber die eine Stunde im Studio ist wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Zumindest nicht in unseren Augen. Da hilft nur eins: Unterwäsche. In Beerentönen oder hellem Grau, abgesetzt mit Weiß und pastelligem Nude, ein Höschen erinnert an ein Bikini-Unterteil. Raffiniert! Und dass die Wäsche sich bei aller Sportlichkeit, mit der sie daherkommt, nahtlos, ganz natürlich und schön auf die Haut legt, ist für uns Motivation genug. Also dann: Gehen wir abzappeln. Hilft ja nix.

Sonntagnachmittag, ein Waldspaziergang mit Freunden steht an. Das Gebiet ist hügelig, Täler und Höhen wechseln sich ab. Da kommt was auf uns zu … Gina enscheidet sich für großzügig sitzende seidene Panties in einer der neuen Herbstfarben, lila-blau. Sie sind gerade frisch eingetroffen in ihrem Schrank. Dazu ein funktionaler BH, bequem und dank der süßen Strass-Applikationen in fröhlichem Gelb gleichzeitig verspielt und feminin. Drüber gibt’s noch ein Hemdchen, fertig ist die Grundausstattung. Liebe Bäume, wir freuen uns auf euch!

 

Text von Susanne Jordans

 

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